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Hallum

News
 
Im Jahre 2008 wurde mit dem Bau der Algenzucht in Hallum begonnen. Auf dem Gelände des Betriebes „Melkvee en Biogasbedrijf Kelstein“, einem führenden Familienbetrieb im Agrarsektor, werden Algen durch die Verwertung von Restprodukten gezüchtet. Durch die Kombination einer Biogasanlage mit einer Kraft-Wärme-Kopplung  ist es möglich Elektrizität, Restwärme, Gärreste und CO2 zu gewinnen. Diese Elemente sind allesamt Voraussetzung für eine effektive Algenzucht

- Elektrizität für die Stromversorgung
- Restwärme für die Erwärmung des Wassers
- Gärreste als Stickstoff- und Phosphatquelle (Nährstoff für die Algen
- Kohlenstoffdioxid (CO2) als Kohlenstoffquelle für das Wachstum der Algen

Die Verfügbarkeit dieser Restprodukte macht es möglich profitabel Algen zu züchten, wobei zudem ein Beitrag an die Effizienz, Nachhaltigkeit und dem finanziellem Resultat der gesamten Biogasanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung geliefert wird.


  

Auf dem Standort befindet sich ein Fotobioreaktor, bestehend aus vier Bassins mit einem jeweiligen Produktionsvolumen von 25 m3. Mit unserem patentiertem Erntesystem nutzen wir zunächst einen energiesparenden Vorkonzentrationsschritt, gefolgt von einer Zentrifuge. Mit einem gesamt Produktionsvolumen von 100 m3 haben wir derzeitig das größte LED-Zuchtsystem in Europa. Die bisherigen Resultate sind die erfolgreiche, kontinuierliche Zucht von Algen mit Restwärme und CO2 reichem Rauchgas. Momentan laufen Experimente, in denen das Potential von Gärresten erforscht wird. 
 
        

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